Sehenswürdigkeiten
Eisenbahnhochbrücke
Das Wahrzeichen Rendsburgs ist die weithin sichtbare Eisenbahnhochbrücke über dem Nord-Ostsee-Kanal. Die 1913 fertiggestellte Stahlkonstruktion hat eine Durchfahrtshöhe von 42m und eine Länge von 2486m, während die Hauptbrücke den Kanal auf einer Gesamtlänge von 317m überspannt. Die Brücke ist Teil der Eisenbahnstrecke Neumünster-Flensburg-Fredericia und damit wichtiger schienengebundener Verkehrsweg nach Skandinavien auf der Jütlandlinie.
Wo? Am Kreishafen
Schwebefähre
Die Rendsburger Schwebefähre ist eine Hängebahn, die an einer Konstruktion mit Stahlseilen befestigt unterhalb der Eisenbahnhochbrücke verläuft. Kurz oberhalb des Kanals pendelt sie zwischen Osterrönfeld und Rendsburg hin und her. Sie befördert Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen und bis zu vier Autos kostenlos über die künstliche Wasserstraße.
Seit der Eröffnung am 2. Dezember 1913 gilt der gleiche Fahrplan – zwischen 5 Uhr morgens und 23 Uhr, in den Wintermonaten ist eine Stunde früher Feierabend, zu jeder Viertelstunde. Lediglich zwei Pausen gibt es in diesem Zeitplan, von 10:30 bis 11 Uhr sowie von 19 bis 20 Uhr steht die Fähre still. Da der Schiffsverkehr Vorrang hat, kann es jedoch auch zu außerplanmäßigen Wartezeiten kommen.
Wo? Unterhalb der Eisenbahnhochbrücke am Kreishafen
Altes Rathaus
Das Alte Rathaus, als „Nyge Raedhus“ erstmals 1466 erwähnt, wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut oder erweitert. Nach einer mutmaßlichen Brandstiftung 1973 ermöglichten anonyme Spender das heute in ganz Rendsburg bekannte Glockenspiel. Mit seinen 18 Glocken erklingt es täglich ab zehn Uhr alle zwei Stunden in der Altstadt.
Bis 1931 bot das Alte Rathaus der Stadtverwaltung seinen Sitz und noch bis in die 1950er Jahre war dort die Polizei zu finden. Heute tagen in dem historischen Gebäude die Ratsversammlung sowie verschiedene Ausschüsse. Bei Führungen können die ehrwürdigen Räume besichtigt werden, die auch für standesamtliche Trauungen genutzt werden können.
Wo? Altstädter Markt
St. Marien-Kirche
Die St. Marien-Kirche ist nicht nur die älteste Kirche, sondern auch das älteste Bauwerk Rendsburgs. Im Jahre 1287 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen, wo zuvor schon eine Kirche stand, die jedoch 1286 einem Brand zum Opfer fiel. Die dreischiffige Backsteinhallenkirche im gotischen Stil wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert und restauriert und ist auch heute noch im Inneren reich ausgestattet und geschmückt. Das bronzene Taufbecken soll aus dem 14. Jahrhundert stammen, womöglich wurde es schon aus der Vorgängerkirche übernommen, und ist der älteste Sakralgegenstand der St. Marien-Kirche. In dem aus dem 16. Jahrhundert stammenden Glockenturm befinden sich fünf Glocken, deren volles Geläut weit im Stadtgebiet zu vernehmen ist. Zwei weitere im Dachreiter befindliche Glocken schlagen zum einen viertelstündlich und zum anderen zu jeder vollen Stunde.
„Tritt ein! – Die Kirche ist offen“ – unter diesem Motto ist die Kirche für Besucher*innen auch außerhalb der Gottesdienste geöffnet. Hier findet man eine Ruheinsel inmitten des Alltagstrubels. Geöffnet ist die Kirche von April bis Oktober in der Zeit von 10 bis 17 Uhr und November bis März von 10 bis 13 Uhr.
Kirchenführungen können im Kichenbüro unter Tel. Telefon 04331 - 498 63 00 vereinbart werden. Die Rendsburg Tourismus und Marketing bietet die Führung "Vom Glockenspiel zum Glockenturm" an, deren Gegenstand neben dem Alten Rathaus auch die St. Marien-Kirche ist, inklusive Turmbesteigung.
Wo? An der Marienkirche 21
Christkirche
Ab 1690 wurde das damals noch dänische Rendsburg auf Anweisung des Königs Christian V. zur stärksten Landfestung neben Kopenhagen ausgebaut. Durch die Erweiterungen wurde südlich der Stadt das Neuwerk gebaut, in dessen Zentrum der Paradeplatz lag. Der dänische König ließ für den neuen Stadtteil die Christkirche als Garnison- und Pfarrkirche bauen, im April 1695 wurde der Grundstein gelegt. Inmitten des neuen durch militärische Einrichtungen geprägten Stadtteils entstand so ein neues Gotteshaus, das mehr als 2.000 Soldaten und Bürger*innen Platz bot. Der aus zwei gleichlangen, kreuzförmig angeordneten Hallen bestehende Backsteinbau mit Spitzbogenfenstern und einem vierkantigen Westturm mit Zeltdach wurde im Juli 1700 eingeweiht.
„Tritt ein! – Die Kirche ist offen“ – unter diesem Motto ist die Kirche für Besucher*innen auch außerhalb der Gottesdienste geöffnet. Hier findet man eine Ruheinsel inmitten des Alltagstrubels. Geöffnet ist die Kirche von April bis Oktober, Montag bis Freitag von 13 bis 17 Uhr und Samstag von 11 bis 13 Uhr.
Wo? Prinzenstraße 16
Stadtmarketing
Rendsburg Tourismus + Marketing GmbH
Bahnhofstraße 12-16
24768 Rendsburg
Tel.: 04331 663 4510
Mail: info@rd-tm.de
Tourismus
Rendsburg Information
im Alten Rathaus
Altstädter Markt 6 b
24768 Rendsburg
Tel.: 04331 663 4566
Mail: tourismus@rd-tm.de
Marktwesen
Rendsburg Tourismus + Marketing GmbH
Bahnhofstraße 12-16
24768 Rendsburg
Tel.: 04331 663 4518
Mail: nordmarkhalle@rd-tm.de